Fahrradverkehr schützen

Für Radfahrer*innen ist es nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich, wenn Autos auf dem Radweg parken: Der Radverkehr muss in den PKW- oder Fußverkehr ausweichen und gefährdet so sich und andere. Leider gelingt es dem Ordnungsamt nicht, das Falschparken zu unterbinden – dafür passiert es zu häufig.

Ein Beispiel für diese Situation ist die Hopfenstraße. Als Ortsbeirat haben wir immer wieder gebeten, den Radweg vor Ort zu schützen. Dabei ist dieser schon farblich makiert – was viele Autofahrer*innen nicht zu stören scheint.

Die Stadt hat daraufhin Absperrungen aufgebaut, damit die Autos nicht auf dem Radweg stehen. Leider haben viele Autofahrer*innen diese Absperrungen regelmäßig überfahren, sodass sie wieder abgebaut wurden. Als Ortsbeirat haben wir gefordert, dass sie wieder aufgestellt und aufgebessert werden.

Der erste Schritt ist gemacht. Die Absperrung ist wieder da. Leider nur auf einem kurzen Stück und nicht ausreichend gesichert. Nach Rücksprache hat die Stadt nun versprochen, sich des Themas erneut anzunehmen. Es wird geprüft, wie weit die Absperrung fortgesetzt werden kann. Dazu werden die Absperrelemente möglicherweise durch Poller erweitert, sodass sie für den PKW-Verkehr deutlicher sind. So kann hoffentlich das Parken auf dem Radweg verhindert werden.

Es ist ärgerlich, dass Fahrradwege überhaupt geschützt werden müssen. Aber solange sie immer wieder zugeparkt werden, setzen wir uns als Ortsbeirat für Schutzmaßnahmen ein.

Beitragsfoto: Julie Stelz


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