Pressemitteilung vom 04.10.2018

Den Radverkehr verbessern – nicht nur in Kiel!

Mit der gemeinsamen Aktion „Radverkehr verbessern“ sammeln der SPD-Bundestagsabgeordnete Mathias Stein und die SPD-Ratsfraktion weiter Ideen und Vorschläge von Kielerinnen und Kielern, um den Radverkehr sicherer, schneller und attraktiver zu machen. Dabei geht es nicht nur darum, was die Stadt ganz konkret vor Ort besser organisieren kann, sondern auch darum, was sich grundsätzlich bei der Straßenverkehrsordnung (StVO) verändern muss.

Sehr schnell sind bereits viele gute Vorschläge eingegangen: „Anhand der reinen Anzahl von Einsendungen wird deutlich, wie wichtig das Thema Radverkehr den Menschen in Kiel, Altenholz und Kronshagen ist. Ich freue mich auf viele weitere Anregungen, um unsere Stadt für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sicherer und attraktiver zu gestalten“, bewertet Mathias Stein den bisherigen Verlauf der Aktion. Noch 10 Tage, bis zum 14. Oktober, haben die Radlerinnen und Radler Zeit ihre Vorschläge auf der Homepage der Aktion www.radverkehr-verbessern.de einzureichen.

Max Dregelies, umweltpolitischer Sprecher und Fahrradpolitiker der SPD-Ratsfraktion erklärt dazu: ,,Auch wenn wir in Kiel auf einem guten Weg sind, müssen wir noch besser werden. Viele kleine Probleme werden wir vor Ort sicher schnell ändern können.“ Häufig sind es Kleinigkeiten, die den Fahrradverkehr attraktiver machen können, etwa mehr Fahrradbügel oder deutlich ausgeschilderte Fahrradwege. Wenn ganz konkrete Vorschläge gemacht werden, sollen diese an die Ortsbeiräte und das Fahrradforum herangetragen werden. Denn manchmal muss auf ein Problem einfach nur hingewiesen werden.

Zurzeit scheitern viele gute Ideen wie etwa am Meimersdorfer Weg aber an bundesrechtlichen Vorgaben. „Wir haben im Koalitionsvertrag auf Bundesebene vereinbart, dass wir die Straßenverkehrsordnung in dieser Legislaturperiode fahrradgerechter machen wollen. Gute Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis werde ich gern in dieses Verfahren einbringen“, sagt Mathias Stein, der in der SPD-Bundestagsfraktion für den Radverkehr zuständig ist.

Dregelies und Stein sind sich einig: ,,Wir werden eine solidarische Verkehrswende nur schaffen, wenn Land und Bund ausreichend Mittel bereitstellen. Das Versagen der Automobilindustrie und Fehler in der Bundesverkehrspolitik beim Abgasskandal dürfen nicht zu Lasten der Kommunen gehen.“

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